Mit Exchange Server 2013 hat Microsoft seine Exchange-Produktreihe um zahlreiche neue Funktionen, Technologien und Dienste erweitert. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kommunikationsprozesse übersichtlich, flexibel, transparent und kosteneffizient zu gestalten. Verschiedene Tools erleichtern die zentrale Verwaltung von E-Mails, Aufgaben, Terminen und Kontakten. Die Groupware- und E-Mail-Transport-Server-Software bietet damit die ideale Grundlage für eine produktive Zusammenarbeit und ermöglicht den Zugriff auf Unternehmensdaten von nahezu überall, während E-Mails auf eigenen Servern gehostet werden.
Exchange Server 2013 verfügt über eine modulare Architektur, die Bereitstellungen jeder Größe vereinfacht. Hochverfügbarkeit sowie Client-Lastenausgleich sind bereits standardmäßig integriert und verbessern die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Systemversionen erheblich. Die Unterstützung mehrerer Datenbanken pro Volume sowie schnellere Failover-Prozesse erhöhen die Systemverfügbarkeit deutlich.
Eine integrierte Lösung zur Überwachung und verwalteten Verfügbarkeit ermöglicht automatische Fehlererkennung und Selbstreparatur. Gleichzeitig sorgen vereinfachte Optionen für den Lastenausgleich für mehr Flexibilität und Skalierbarkeit bei geringeren Kosten. Durch den Einsatz größerer und kostengünstigerer Datenträger lassen sich zudem die Speicheranforderungen effizient reduzieren.
Wichtige Funktionen im Überblick:
Für den Betrieb wird mindestens Windows Server 2008 R2 benötigt, auch Windows Server 2012 wird unterstützt. Voraussetzung ist zudem ein Prozessor mit Intel 64-Architektur. Postfachserver benötigen mindestens 8 GB RAM, Clientzugriffsserver 4 GB RAM. Für die Installation sind mindestens 30 GB Festplattenspeicher erforderlich, zusätzlich 500 MB pro Unified Messaging Sprachpaket.
Für die Nutzung von Exchange Server 2013 Standard werden Zugriffslizenzen (CALs) benötigt. Diese sind als User-CALs oder Device-CALs erhältlich.
User-CALs sind einem bestimmten Benutzer zugeordnet und ermöglichen den Zugriff von mehreren Geräten. Device-CALs, wie z. B. Exchange Server 2013 Device CAL, sind an ein bestimmtes Gerät gebunden, können jedoch von mehreren Nutzern verwendet werden.
Je nach Anforderung können Sie Exchange Server 2013 Standard mit dem passenden Lizenzmodell kombinieren. Device-CALs eignen sich besonders für gemeinsam genutzte Arbeitsplätze, während User-CALs maximale Flexibilität für mobile Mitarbeiter bieten.
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